Grundsteuerreform – Was sich für Eigentümer ändert und wie viel Sie künftig zahlen müssen

Grundsteuerreform

Grundsteuerreform, was sich für Eigentümer ändert und wie viel sie künftig zahlen müssen

Grundsteuerreform: Alle Informationen erhalten Sie in diesem Video. Darunter stehen Ihnen alle Inhalte auch in schriftlicher Form zu Verfügung. Sie haben die Wahl 🙂

Die Grundsteuer wird mithilfe von drei Werten berechnet:

  1. Grundstückswert.
    Diesen ermittelt das Finanzamt.
  2. Steuermesszahl
    Diese ergibt sich aus dem Gesetz
  3. Hebesatz
    Den legen die einzelnen Gemeinden und Kommunen fest.

Die Grundstückswerte, mit denen momentan gerechnet wird, sind allerdings völlig veraltet. So kann es passieren, dass Nachbarn mit gleich großen Häusern und Grundstücken unterschiedliche Grundsteuern zahlen. Das Ziel der Grundsteuerreform: Grundstücke in gleicher Lage und mit gleicher Größe sollen auch gleich besteuert werden; also die gleiche Grundsteuer zahlen

Deshalb werden alle Grundstücke in Deutschland neu bewertet. Start der Neubewertung ist am 1.1.2022.

Sind Sie Grundstückseigentümer, bekommen Sie ab dem ersten Quartal 2022 Post vom Finanzamt. Das Finanzamt fordert Sie auf, eine Grundsteuererklärung abzugeben. Anhand Ihrer Angaben ermittelt das Finanzamt den aktuellen Grundstückswert. In den meisten Bundesländern wird der Grundstückswert nach dem sogenannten Bundesmodell berechnet. Statt des alten Einheitswertes wird ein Grundbesitzwert anhand von:

  • Bodenwert,
  • Nettokaltmiete,
  • Grundstücksgröße,
  • Bebauungsart und
  • Gebäudealter

ermittelt.

Grundsteuerreform: Wie hoch wird die Grundsteuer für Ihr Haus sein?

Müssen Sie künftig mehr Grundsteuer als bisher zahlen?

Dazu müssen erst einmal die neuen Grundstückswerte feststehen. Entscheidend wird aber vor allem sein, welcher Hebesatz künftig an Ihrem Wohnort gilt. Der wird sich nämlich ebenfalls ändern.

Dazu ein Beispiel:

Bisher zahlen die Eigentümer eines Einfamilienhauses 390 Euro Grundsteuer pro Jahr. Der neue Grundstücks Wert beträgt 300.000 Euro. Der Hebesatz der Gemeinde liegt bei 450 Prozent. Ändert sich der Hebesatz nicht, zahlen die Eigentümer ab 2025 nach dem Bundesmodell eine Grundsteuer von rund 420 Euro jährlich.

Senkt die Gemeinde den Hebesatz dagegen auf 400 Prozent, werden nur noch 372 Euro Grundsteuer fällig. Es kann also passieren, dass ein Hausbesitzer künftig eine höhere Grundsteuer bezahlt als bisher, ein anderer dagegen weniger. Das Bundesmodell gilt aber nicht überall. Sieben Bundesländer haben eigene Modelle entwickelt. Hamburg, Hessen und Niedersachsen berücksichtigen bei der Grundstücksbewertung die Lage. Bei Bayern und Baden-Württemberg zählt vor allem die Grundstücksfläche. Sachsen und das Saarland haben lediglich das Bundesmodell ein bisschen modifiziert.

Aber unabhängig vom Modell gilt: die neue Grundsteuer zahlen sie erst ab dem 01.01.2025.

Als Ihre Berater in allen steuerrechtlichen Belangen, unterstützen wir Sie gern. Für dieses spezielle Thema haben wir uns entschieden, alle Steuererklärungen durch unsere Kooperationspartnerin und Schwestergesellschaft Liberata GmbH Steuerberatungsgesellschaft erledigen zu lassen. 

Liberata, insbesondere Herr Dannenberg, berät Sie gern zum Neubewertungsverfahren und übernimmt für Sie die Erstellung der Steuererklärung und die Abwicklung mit den Finanzbehörden. 

Sie sind an einem Beratungsgespräch interessiert? 

Gern stellen wir den Kontakt zu Liberata her oder Sie sprechen Liberata direkt an.

Liberata GmbH Steuerberatungsgesellschaft 
Hildesheimer Straße 8, 30169 Hannover
Tel. +49 (0) 511 165 934 0
kanzlei@liberata.eu

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Weiterführende Informationen:

Niedersachsen

Bundesgebiet

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